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Fotoprojekt und soziale Projektarbeit


Fotoprojekt Nationalpark im Waldspielgelände

Bereits am Mittwoch, 24.08.2016 folgte das Fotoprojekt Nationalpark im Waldspielgelände. Karoline Neumaier und Sebastian Kuffner hielten mit ihren Kameras die Impressionen aus dem Waldspielgelände fest. Hans Mühlbauer war mit Patricia Germann vom Nationalpark Bayerischer Wald für die Planung mit dabei . Schliesslich waren Corinna Aschenbrenner und Dirk Donath von der Lebenshilfe Kreisvereinigung Regen / Förderstätte Viechtach genauso dabei wie ich als „Making-Of-Fotograf“.

Das riesige Waldspielgelände in Spiegelau wird um einen „Weg für Rollstuhlfahrer“ erweitert. Karoline und Sebastian probten die Streckenführung mit ihren E-Rollis.

Die Waldweges sind durchaus für Rollstuhlfahrer geeignet, an ein bis zwei Stellen haben sie in kurzen Bereichen eine Steigung von ca. 5 bis 6 Prozent oder ein Gefälle von ca. 10 Prozent zu „meistern“. Keine dieser kurzen Strecken stellt ein Hindernis dar.

Auf dem insgesamt 500 Meter Langen Streckenabschnitt sind acht Stationen eingeplant. Gleich hier unten findet ihr den derzeitigen Plan der freundlicher Weise vom Nationalpark Bayerischer Wald zur verfügung gestellt wurde.

Fotoprojekt Nationalpark im Waldspielgelände

Was euch zum Beispiel bei der „Spiegelfahrt“ erwartet, könnt ihr schon mal in diesem Video betrachten. Karoline hat dieses kurze Video mit ihrer Nikon 1V1 aufgezeichnet.

Gestartet wird vom Parkplatz Hüttenberg. Der neu geplante Streckenabschnitt endet beim Behindertenparkplatz am Hauptzugang zum Waldspielgelände.

Wichtig ist an dieser Stelle der Hinweis dass derzeit lediglich beim P + R Parkplatz in Spiegelau eine Behinderten-Toilette eingerichtet ist. Im Bereich des neuen Weges ist jedoch der Neubau einer Behinderten-Toilette fest eingeplant.

Die Fahrtzeit für diese Strecke wird auf ca. zwei bis zweieinhalb Stunden eingeplant. Es kann aber je nach Besuch anderer Abschnitte des Waldspielgeländes variieren. Das Fotoprojekt National im Waldspielgelände haben wir bei herrlichstem Spätsommer-Wetter in wenigen Stunden gemeistert. Dies lag auch daran dass die Fotografen Karoline und Sebastian durch das vorherige Projekt im Haus zur Wildnis bereits Erfahrungen im Umgang der Kameras und zum Fotografieren sammeln konnten.

Die hier folgenden Bilder  wurden von Karoline und Sebastian zur Dokumentation geschossen.

Fotoprojekt Nationapark im Waldspielgelände – Galerie

Die Fotogalerie wird in Kürze aktualisiert, bis dahin bitte ich um ein wenig Geduld.

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Der Große Arber, ein Traum wird wahr

Den Text musste ich wegen Softwareproblemen neu schreiben. Die Bilder werden später eingefügt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Diese Überschrift – der Große Arber, ein Traum wird wahr – steht für die Erfüllung eines Wunsches. Als im Herbst 2015 das Fotoprojekt mit der Lebenshilfe Förderstätte Viechtach startete, hatten mir die drei neuen Fotografen Karoline Neumaier, Sebastian Kuffner und Alexander Shafiei ein „kleines Geheimnis“ anvertraut . Alle drei wollten einmal auf den Gipfel des Großen Arber. Viel Zeit ist seitdem vergangen, aber für dieses Unternehmen brauchten wir absolut schönes Wetter – auch einen Sommertag .

Seit Wochen verfolgten wir die Wetterprognosen und in dieser Woche war es  so weit. Für Dienstag war das schönste Wetter vorhergesagt. Jetzt wurde es trotz Vorbereitung ein wenig hektisch. Am Montag musste das Fahrzeug reserviert werden. Außerdem bekamen wir vom Forstamt Bodenmais innerhalb weniger Stunden die Fahrtberechtigung um über Arberhochstraße zu den beiden „Nato-Türmen“ zu gelangen. Die Betreiber der Arbergondel wurden telefonisch über unsere Ankunft informiert; weit vorher hatten wir geklärt,  dass alle Elektro-Rollstühle in die Gondeln hineinpassen.

Ein herzliches Dankeschön  von dieser Stelle an das Forstamt Bodenmais für die Fahrtgenehmigung (Für unseren Zweck ausnahmsweise erteilt). Auch die fürstlich hohenzollernsche Arber-Bergbahn eK .   stellte uns für unsere speziellen fotografischen Ausflug  die Tickets zur Verfügung. Es stimmt exakt, was über den Großen Arber gesagt wird:

„Der Arber ist ein Berg ohne Grenzen und ein Gipfel der Freundschaft“.

Vor der Auffahrt  wurden die Kameras montiert, damit dieses Erlebnis fotografisch festgehalten werden konnte. Vom Parkplatz fehlten noch etwa 100 Meter bis zum Gipfel. Das hört sich zunächst sehr leicht ein, jedoch geht es „gefühlte 100Meter senkrecht nach oben“. Der geschotterte Weg war die grösste Herausforderung. Karo hatte es mit den grossen Rädern am leichtesten ; bei Alex ‚und Sebas E-Rollis drehten die Räder schon durch . Gemeinsam sind wir stark, auch sicherten wir – Dirk Donath, Corinna Aschenbrenner und ich – die Rollstühle und schoben diese, wenn es erforderlich war, zusätzlich mit. Auf dem Gipfelplateau angekommen waren alle glücklich, wieder mal etwas „Unmöglich erscheinendes“ möglich gemacht zu haben .

Der Traum war kein Traum mehr, er war Wirklichkeit geworden! Der Arbergipfel samt Gipfelkreuz vor Augen wurde jetzt von Jedem für Alle fotografiert. Wir bekamen nicht nur bewundernde Blicke. Nein, manch anderer Gipfelstürmer war sichtlich erfreut und bedankte sich bei uns. Karo und Seba hatten den Mut sich mit Corinna und Dirk direkt unter das Gipfelkreuz zu setzen.

Unser Tagesprogramm war noch nicht zu Ende und so ging es bald wieder diese hundert Meter nach unten. Jeweils Zwei von uns Fußgängern begleiteten nun je einen E-Rolli hinunter zum Auto. Alex und Seba fuhren noch auf dem Wanderweg in RICHTUNG Richard-Wagner-Kopf und fotografierten dort Landschaft. Dann gesellten Sich drei nette Urlauberinnen aus Niederösterreich zu Seba und mir. Sie Waren so darüber erfreut, dass Seba selbst fotografiert und posierten ohne zu zögern als Models. Lotte, Grete und Annemarie trafen wir später noch mal an der Bergstation der Gondelbahn.

Auf der Arberhochstraße ging es wieder zurück nach Bodenmais, Karo musste uns wegen eines dringenden Termins leider verlassen. So kamen nur Alex und Seba in den Genuss mit der Arbergondel hinauf auf den Großen Arber zu fahren. Nach Einer kleinen Brotzeit wollten wir wieder hinunter. Ein kurzes Gewitter mit starkem Regen verzögerte die Abfahrt. Dies tat unserer Freude aber keinen Abbruch. Ein wunderschöner Tag Auf dem Gipfel der Freundschaft, dem Großen Arber ging zu Ende.

Heute Möchte ich noch ein paar Sätze anfügen. Vom Nikon Service Point München hatte ich – auch für diese Fototour – eine nagelneue Nikon D500 für Testzwecke zur Verfügung gestellt bekommen. Die Begleitbilder habe ich mit dieser Kamera fotografiert.

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Foto-Tour zum Antoni-Pfahl

Foto-Tour zum Antoni-Pfahl


Gepostet Von am Mai 24, 2016

Integration Refugees Foto-Tour zum Antoni-Pfahl

Foto-Tour zum Antoni-Pfahl

Letzten Sonntag war es wieder mal so weit. Nach der Muttertags- und Pfingsten-Pause habe ich meine Foto-Tour zum Antoni-Pfahl gestartet. Vier Syrische Flüchtlinge, sowie Nonso aus Nigeria und mein Betreuter Karl-Heinz waren die Teilnehmer. Ich hatte an diesem bisher heissesten Mai-Tag nur ein Auto und musste somit zweimal fahren, damit alle teilnehmen konnten. Das ist bei einer Foto-Tour im Bereich Viechtach zum Glück kein allzu großes Problem.

Als wir schliesslich alle bei der Antoni-Kapelle starteten, hatten wir in dem kleinen Wäldchen auf dem Pfahlriegel ausreichend Schutz vor der strahlenden Sonne. Entlang des Kreuzweges ging unsere Foto-Tour  in Richtung Schlatzendorf. Ich hatte für je zwei Teilnehmer eine Kamera und diese wurden – wie bisher auch – ganz einfach getauscht. jeder konnte somit “sein” Fotos” schiessen. Am Ende des kleinen Wäldchens drehten wir schliesslich wieder um.

Unser Schwerpunkt lag wieder auf den Natur-Fotos. Allerdings hatte ich noch mein Makro-Objektiv im Rucksack. Dieses wurde von allen Teilnehmer gerne als willkommene Abwechslung an der D 3000 benutzt. Die Ergebnisse sind in der unten angefügten Galerie zu sehen. Keines der Bilder ist bearbeitet.

 

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Fotoprojekt Nationalpark Steinzeithoehle
Fotoprojekt Nationalpark Steinzeithoehle
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände bei den Wölfen
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände

Fotoprojekt Nationalpark – Finaltag

Heute haben wir es geschafft: das Fotoprojekt Nationalpark ist nach nur drei Foto-Tagen zum Thema Barrierefreiheit für E-Rolli-Fahrer tatsächlich rechtzeitig fertig geworden.

Karoline Neumaier, Alexander Shafiei und Sebastian Kuffner haben an “nur” drei Tagen fotografisch dokumentiert wie barrierefrei das Nationalparkzentrum Falkenstein ist. Ich kann euch jetzt schon sagen, es erwarten euch wieder viele Bilder. Heute nur auf die Schnelle die zwei Bilder “vor dem Umbau” ( Foto von Hans Mühlbauer) und “nach dem Umbau” von Dieter Neumann.

Das Team des Nationalparks hat es tatsächlich geschafft innerhalb von vier Wochen den Steinzeithöhle barrierefrei zu bekommen – ihr seid großartig!

An unserem letzten Foto-Tag haben wir uns nach der Ankunft im Nationalpark Falkenstein/ Ludwigsthal zunächst getrennt. Sebastian, Alex, Kathi und ich ( Dieter) nahmen den steilen Weg in Richtung Haus zur Wildnis in Angriff. Lediglich an zwei Stellen wird es “gefühlt doch sehr steil”, aber für die E-Rollis waren auch diese Abschnitte kein Hindernis. Die Zufahrt zum Rastplatz entlang der Strecke zeigte sich dann doch als ziemlich steil, leichte Probleme zeigten sich aber nur bei der Abfahrt.

Das erste fotografische Ziel war das Luchs-Freiglände. Den “Katzen” war es an diesem Tag wohl etwas zu warm und sie harrten in einem Versteck aus. An manchen Stellen ist der Holzzaun ein Sichtproblem für Rolli-Fahrer und für Kinder, Abhilfemöglichkeiten wurden diesbezüglich bereits besprochen.

Im Haus zur Wildnis trafen wir dann wieder auf Karoline und Dirk. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu den Wölfen. Auch hier behindern ( noch) Holzzäune teilweise den Blick in das Freigelände. Bereits von Weitem konnten wir auf dem überdachten hölzernen Steg viele Fotografen entdecken. Hier tauchte plötzlich das gesamte Wolfsrudel zur Freude Aller auf. Jeder konnte diese majestätischen Tiere vor die Linse bekommen. Der Stahl-Maschenzaun bietet auch den Rollstuhl-Fahrern die Möglichkeit zu herrlichen Wolfs-Bildern. Nach dieser tierischen Pause galt der letzte Abstecher vor der Mittagspause dem Aussichtsturm zum Wolfsgehege. Hier müssen Rollstuhlfahrer leider unten bleiben. Der gepflasterte Bereich vor dem Turm bietet leider nur wenig Platz für Rollstühle oder Kinderwägen. Eine Zufahrt dorthin ist aber Dank Unterstützung möglich.

Ein kleiner Wermutstropfen war die Tatsache, dass genau an diesem Tag Karo’s Fernauslöser den “Geist aufgab”; sie konnte deshalb nur wenige Bilder beisteuern.

Als ganz besonderer Höhepunkt war die Beendigung der Baustelle in der Steinzeithöhle. Die Treppe als Hindernis ist verschwunden und sie wurde durch einen barrierefreien Pflasterweg ersetzt. Nicht steil geht es jetzt hinunter in die Höhle. Auch drinnen wurde umgebaut. Steckdosen wurden “tiefer gelegt”. Die Bedienungstasten für die Sprachen “deutsch, englisch und tschechisch” werden ebenfalls noch tiefer gelegt. Die Rollstühle von Karo, Alex und Seba hinterliessen die ersten Spuren auf dem frischen Sandweg.

Durch die Höhle – sehr dunkel, also Licht einschalten – war es für die Rollstuhlfahrer kein Problem. Nach einer kurzen Rast beim vorgeführten Film ging es durch den restlichen Bereich der Höhle wieder nach draussen. Auch der Weg auf der Rückseite der Höhle wurde deutlich abgeflacht. Es ist dort ein richtiges Schmuckstück für alle Besucher entstanden.

Wir alle haben wieder viele Bilder geschossen, ich bitte um Verständnis, dass wir hier nicht alle präsentieren können.

 

Fotoprojekt Nationalpark - Tierfreigelände
Nationalparkzentrum Falkenstein Tierfreigelände
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände
Fotoprojekt Nationalpark - Steinzeithöhle
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände
Fotoprojekt Nationalpark - Haus zur Wildnis
Nationalparkzentrum Falkenstein - Steinzeithöhle
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände
Fotoprojekt nationalpark - Steinzeithöhle

Fotoprojekt Nationalpark – Finaltag

Dieses Mal haben Andreas und ich ( Dieter) die begleitenden Bilder “geschossen”. In der anschliessenden Galerie findet ihr eine kleine Auswahl. Viel Spaß.

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Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark
Fotoprojekt Nationalpark
Fotoprojekt Nationalpark
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis

Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 2

Es war wieder Einiges vorzubereiten bevor wir das Fotoprojekt Nationalpark im Nationalparkzentrum  Falkenstein fortsetzen konnten. Ein sehr wichtiger Bestandteil dieses Projektes ist auch die Möglichkeit zur barrierefreien Anreise mit der Bahn. Genau aus diesem Grund habe ich die Länderbahn, welche den Bahnhof Ludwigsthal – Eingang zum Tierfreigelände – mit der waldbahn anfährt, kontaktiert. Mehr dazu etwas weiter unten.

Leider war an unserem “Foto-Tag” das Wetter so, wie wir befürchtet hatten. Fotografieren im Freien war nicht möglich. Zum Glück gehört das Haus zur Wildnis auch zu diesem Projekt. Also machten wir dort so ziemlich Alles unsicher. Die Barrierefreiheit im Haus zur Wildnis beginnt bereits beim Haupteingang. Hier schwingt sich die riesige Türe wie von Geisterhand selbst auf und lässt alle Besucher hinein oder auch wieder hinaus. Keine Angst, für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung bleibt die Türe ausreichend lange geöffnet.

Wie bereits erwähnt, im Nationalparkzentrum Falkenstein gibt es kein schlechtes Wetter. Allein im Haus zur Wildnis können die Besucher Stunden, wenn nicht Tage damit verbringen alles zu entdecken. Wir beginnen beim Infozentrum. Jeder Besucher blickt zunächst auf die äußerst hohe Abgrenzung zur Information. Keine Angst, am linken Rand ( wenn Du davor stehst) ist bereits extra für Rollstuhlfahrer der Empfangsbereich sehr weit abgesenkt.

Bevor wir nun mit dem Fotografieren begannen wurden alle Mitarbeiter, Küchenpersonal und der Shop-Betreiber gefragt ob das fotografieren sowie die Veröffentlichung der Bilder genehmigt sind. Selbstverständlich wurde auf jeden Wunsch, nicht veröffentlicht zu werden eingegangen.

Jetzt geht es richtig los. Vom Eingangsbereich aus gelangt Jeder barrierefrei sowohl in den Bereich der Gastronomie als auch in den Shop. Ebenso barrierefrei ist der Zugang zu den Toiletten. Hier muss unbedingt erwähnt sein, dass die Toiletten von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet sind, auch wenn das Haus zur Wildnis selbst geschlossen ist.  Der Wickelraum ist mit einem Heizstrahler und Bewegungsmelder für das Licht ausgestattet. Der Zugang zum Drei-D-Kino sowie das Kino selbst ist ebenso barrierefrei. Wir bekamen eine Extra-Kurzvorführung – herzlichen Dank. Die Unschärfe in manchen Bildern liegt an der Tatsache, dass auch eine Kamera eine Spezialbrille “aufsetzen” muss.

In das Untergeschoß gelangt Jeder über die abgeschrägten Wege. Unten geht es genauso weiter. Lediglich auf dem Regenwurmweg gibt es eine Stelle an der ein Rollstuhl nicht durchpasst; keine Angst über einen kleinen “Umweg” kommt auch der Kinderwagen, Rollator oder eben ein Rollstuhl an das erwünschte Ziel.

Wie bereits erwähnt durften wir auch den Shop auf Barrierefreiheit testen. Herr Müller, der Shop-Betreiber war sichtlich erfreut und stimmte ebenso der Veröffentlichung der Bilder zu.

Zum ebenfalls barrierefreien Konferenzraum gelangt Jeder über den schräg nach oben führenden Weg und schliesslich durch den Gastronomiebereich.

Ein ganzer Tag im Haus zur Wildnis. Karoline Neumeier, Alexander Shafiei und Sebastian Kuffner  fotografierten. Karoline und Sebastian dokumentierten auch noch mit kurzen Videos. Von Seiten des Nationalparks Bayerischer Wald waren dabei, Hans Mühlbauer, Katharina Ries und Maria Husslein vom Sachgebiet I. Von Seiten der Lebenshilfe Regen, Förderstätte Viechtach waren Dirk Donath, Corinna Aschenbrenner und Sylvia Egidi-Obermeier als verantwortliche Betreuer dabei. Die making-of-Bilder stammen von Hans Mühlbauer, Corinna Aschenbrenner und mir ( Dieter Neumann).

Wie bereits ganz oben erwähnt gehört auch die barrierefreie Anreise zum Nationalparkzentrum Falkenstein. Dass dies mit Auto oder Bus möglich ist wurde bereits beschrieben. Ganz wichtig ist jedoch die Tatsache, dass Jeder hierher barrierefrei mit dem Zug anreisen kann, die waldbahn macht es möglich.

Ich habe den Foto-Termin telefonisch bei der Pressestelle der Länderbahn angemeldet. Hier gleich ein ganz wichtiger Tipp zur Anmeldung eines Rollstuhlfahrers. Auf der Webseite der waldbahn findet man bei dem Punkt “service” einen weiterführenden Bereich “Barrierefrei Reisen”, hier erfolgt die Anmeldung. Zur Sicherheit habe ich diesen Satz zur Anmeldeseite verlinkt – einfach drauf klicken. Bei den Start- bzw. Zielbahnhöfen sind jeweils nur die End-Bahnhöfe benannt, einfach von der Fahrtrichtung ausgehen und unter Bemerkungen z. B. als Zielbahnhof “Ludwigsthal” eingeben. Je früher der Reisetermin eingetragen wird um so eher wissen die Mitarbeiter im entsprechenden Zug Bescheid.

Ausgestattet mit einer Drehgenehmigung fuhren Sylvia, Alex und ich vom Bahnhof Bayerisch Eisenstein also mit der waldbahn an. Die überaus freundliche Kundenbetreuerin, Frau Martina Dachs hieß uns herzlich willkommen und genehmigte die Veröffentlichung ihres Namens sowie der Bilder auf denen auch sie zu erkennen ist. Für Alex war es die allererste Zugfahrt in seinem Leben – alles hat einwandfrei geklappt, auch Dank der Mitwirkung des Personals. Wir alle hatten also eine entspannte, barrierefreie Anreise in der waldbahn.

Making of…oder begleitende Bilder

Den zweiten Tag unseres Fotoprojekts Nationalpark haben auch wir wieder fotografisch begleitet.In der anschliessenden Galerie findet ihr die Making-of-Bilder von Hans, Corinna und mir. Viel Spaß.

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Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1

Schon lange hatten wir uns auf diesen Tag gefreut! Am Mittwoch den 20.04.2016 erfolgte sozusagen der Startschuss für unser gemeinsames Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil1. Die Beteiligten an diesem doch umfangreichen Projekt, die Barrierefreiheit im Nationalpark Bayerischer Wald fotografisch zu dokumentieren findet ihr auf dieser Seite.

In zwei Transportern der Lebenshilfe Regen/ Förderstätte Viechtach machten wir uns um 09:00 Uhr auf in Richtung Ludwigsthal. Hier trafen wir auf dem Parkplatz die übrigen Beteiligten vom Nationalpark. Besonders begrüßt wurden wir vom Leiter des Hauses zur Wildnis, Herrn Reinhold Weinberger.

Unterwegs waren das Fotografenteam Karoline, Alexander und Sebastian in Begleitung von Dirk, Corinna und Andreas. Außerdem Katharina und Hans vom Nationalpark sowie meine Wenigkeit. Als Begleitung waren außerdem dabei Julia mit den beiden Gruppenmitgliedern Jan und Corinna.

Die Schwerbehinderten-Parkplätze gleich neben dem Info-Zentrum und sind schon ideal ausgeschildert und selbst für zwei so riesige Transporter groß genug angelegt. Bereits hier wurde das Gruppenbild “geschossen”. Damit alle gleichzeitig drauf sind, löste Alex die Canon G 5 X mittels Kabelfernauslöser samt Verlängerung (Schwenkmonitor ihm zugewandt) aus. Dirk hatte vorsorglich beinahe das gesamte Equipement mitsamt Stativ mitgenommen; genau für diesen Zweck konnten wir es brauchen!

Wir wussten, dieser Tag wird etwas ganz Besonderes. Karo ( sie dreht auch den Begleitfilm dazu), Alex und Seba dokumentieren – jeder mit einer anderen Ausrüstung – fotografisch die Barrierefreiheit des Nationalpark Bayerischer Wald. Im Nationalparkzentrum Falkenstein beginnen wir.

Ganz besonders erfreulich ist die öffentliche, absolut traumhafte  Behindertentoilette ( O-Ton der Benutzer) gleich beim Infozentrum. Unmittelbar am Ende des Parkplatzes ändert sich die Bodenbeschaffenheit; die Teerdecke weicht den Waldwegen. Zwei gepflasterte Querrillen gilt es in diesem Bereich zu überwinden. Während die zweite für alle drei E-Rollis sowie die Schieberollis kein großes Hindernis darstellt, muss zur Überquerung der Ersten bei bestimmten E-Rollis Hilfestellung gegeben werden.

Der Artikel “Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1” bezieht sich auf den Weg vom Parkplatz über die Steinzeithöhle und das Tierfreigelände bis zum Haus zur Wildnis. Alle Wege in diesem Streckenabschnitt sind absolut barrierefrei und auch von den Steigungen her überhaupt kein Problem für E-Rolli-Fahrer. Lediglich in einzelnen Streckenabschnitten ist an den äussersten Wegrändern der frische feine Schotter noch nicht fest gewesen.

Die Steinzeithöhle wird gerade barrierefrei umgebaut. Im Inneren laufen bereits die Baumassnahmen um die Höhle absolut barrierefrei umzubauen. Auch die Treppe in die Höhle hinein gehört bald der Vergangenheit an; hier wird der Zugang ebenso barrierefrei umgebaut.

Aber nicht nur die Wege zählen zu Barrierefreiheit. Nein, auch die Info-Tafeln, Wegweiser sowie die vorhandenen Rastplätze werden auf Barrierefreiheit getestet und bei Bedarf verbessert. Getestet von Karoline, Alexander und Sebastian, drei jungen Menschen – jeder von ihnen in seinem Spezialrollstuhl – und jeder hält es mit eigenen Bildern fest. Ich darf alle Bilder hier veröffentlichen, herzlichen Dank dafür.

Die meisten Rastplätze auf unserem ersten Abschnitt sind bereits absolut barrierefrei – hier wurde sehr gute Vorarbeit geleistet! Trotzdem gibt es Bereiche in denen ein kleiner Übergang vom Weg zur Wiese und dem dortigen Rastplatz eine Zufahrt mit dem E-Rolli noch verbesserungswürdig ist ( hier ein absoluter Einzelfall!).

Wie sieht es nun mit dem Blick aus in das Tierfreigelände. Die Geländer entlang der Strecke sind überall aus Holzbalken und genau auf Augenhöhe von E-Rolli-Fahrern. Die Zäune sind meistens aus Maschendraht oder Stahlseilen, hier kann Jeder durchschauen und auch fotografieren. Steht der E-Rolli vor einem Geländer, nimmt dieses doch einen Teil der Sicht.

Nichts desto trotz konnte jeder der drei Fotografen sowohl die Wildpferde als auch die Urochsen fotografieren. Unmittelbar vor der Mittagspause hatten wir an einem herrlichen, barrierefreien Rastplatz Zeit uns kurz zu erholen. Unser gestecktes Ziel – eben dieser Streckenabschnitt – hatten wir noch vor dem Essen geschafft. Den Rest der Strecke entlang des Wolfsgeheges bis zum Haus zur Wildnis dokumentieren wir an einem anderen Tag.

Beim gemütlichen und leckeren Mittagessen hatten wir Zeit uns über das bisher Erreichte zu unterhalten. Auch im Haus zur Wildnis erfolgt noch eine fotografische Dokumentation über die Barrierefreiheit. Auf dem steil abfallenden direkten Rückweg, mit einem Abstecher zum Luchsgehege, machten wir uns auf den Heimweg. Ein anstrengender Foto-Tag lag hinter uns.

Alle, wirklich alle, freuten sich bereits am Mittwoch auf die Fortsetzung in zwei Wochen.

Die hier gezeigten Bilder wurde von Karo, Alex und Seba fotografiert.

 

 

 

Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1

Projektbegleitende oder “Making – of” – Bilder

Hans und ich haben ein paar “making-of-Bilder” zur Dokumentation geschossen. Diese möchte ich von den Bildern der eigentlichen Fotografen Karoline, Sebastian und Alexander trennen. Deshalb hier noch ein kleiner Zwischentext und im Anschluss die “making-of’s”, sprich die Projekt begleitenden Bilder. Unsere begleitenden Bilder sind in einer kleinen Galerie zusammengefasst. Wenn ihr mit der Maus über die einzelnen Bilder fahrt öffnet sich jeweils eine Kurzbeschreibung ( hier in der Galerie).

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Barrierefreiheit am Stadtplatz Viechtach - Altes Rathaus barrierefrei im EG
barrierefreie Rampe an der Tourist-Info Viechtach

Barrierefreiheit am Stadtplatz Viechtach

Lange mussten wir auf das passende Wetter warten bis wir unsere “Erkundungstour zur Barrierefreiheit am Stadtplatz Viechtach” fortsetzen konnten. Unser erster Ausflug endete ja bekanntlicher weise vorzeitig und ist hier nachzulesen.

Am vergangenen Mittwoch war es so weit, die Sonne schien und wir alle fuhren mit dem Transporter der Lebenshilfe / Fördersätte Viechtach zum Stadtplatz.  Einige aus der Gruppe liessen es sich bei Kaffe und Kuchen gut gehen. Karo, Alex und Seba dokumentierten mit ihren Kameras die Gehwege sowie die Zufahrtmöglichkeiten zu den einzelnen Geschäften.

Ganz besonders hervorzuheben ist der barrierefreie Eingang zur Tourist-Info im Alten Rathaus, dort findet sich auch die einzige Behinderten-Toilette im Erdgeschoss. Hier begannen wir unsere Tour; ich begleitete die drei E-Rolli-Fahrer mit “making-of” Bildern.

Auf der Seite des alten Rathauses ist der Gehweg so breit ausgebaut, dass auch die Verkaufsstände nicht behindern. Am Ende der Parkplatzreihe findet sich eine Gehwegabsenkung – sehr erfreulich, da diese auch breit genug abgefräst wurde. Seht Euch einfach die Bilder an. Gleich gegenüber auf dem Kirchenvorplatz ist die Überfahrt ebenfalls abgeschrägt. Wenn keine Autos dort den Weg versperren kommst Du als Rolli-Fahrer auf der anderen Seite der Kirche zur nächsten Absenkung – hier geht es geradeaus in Richtung Schreibwarengeschäft.

ACHTUNG: in diesem Bereich ist die Fahrbahn ziemlich breit und von beiden Seiten kommen Autos. Die Spielstraße reicht leider nicht bis zur Kirche bzw. zum Ende des Stadtplatzes. Vom Schreibwarengeschäft mit eigener Rampe über die dortige Stufe fahren die E-Rollis linksseitig auf dem Gehweg parallel zur bereits erwähnten Spielstraße. Auf dieser Seite sind wegen der alten Bausubstanz leider noch nicht alle Läden barrierefrei.

Dafür wird den Rolli-Fahrern vom freundlichen Personal gerne bei der Überwindung der Stufen geholfen ( nicht vergessen: so ein E-Rolli wiegt gerne mal knappe 240 kg). Wir genehmigten uns vor der Rückfahrt im Strassencafé ein Eis und hatten allesamt viel Spaß an diesem Nachmittag.

Schliesslich durften wir noch mit zwei Aufklebern darauf hinweisen, dass an manchen Stellen die Barrierefreiheit durchaus noch verbessert werden kann. Die abgefrästen Übergänge zur Barrierefreiheit am Stadtplatz Viechtach sind lobenswert, vielleicht könnten diese noch farblich markiert und für Sehbehinderte optimiert werden. Fortsetzung folgt….

 

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Pfahlsteig Foto-Tour

Pfahlsteig Foto-Tour


Gepostet Von am Apr 8, 2016

Gruppenbild auf der Bogenbrücke
Metallsteg auf dem Pfahlsteig
Krötenpaarung
Vogelhäuschen am Wegesrand

Pfahlsteig Foto-Tour

Die Sonne bahnte sich ihren Weg durch die Wolken als wir am Sonntag den 03. April zu unserer Pfahlsteig Foto-Tour aufbrachen. Wir, das waren Nonso, Ali mit seinen Söhnen Hadi und Ehab und meine Wenigkeit.

Entlang des Riedbaches gab es vieles fotografisch zu entdecken. Irgendwie haben wir an diesem Nachmittag alle auf die Details geschaut und waren ziemlich nah an unseren Objekten. Ob Blumen, Ameisen oder Blindschleichen – es gab so gut wie nichts, was wir “nah ran holten”. Über den Metallsteg führte uns der Weg schliesslich auf die Bogenbrücke über dem Riedbach. Ein kurzes Stück weiter ging es kurz vor der Sporerquetsch zu den Teichen und dem dortigen Biotop.

Wildenten hatten versucht, sich zu verstecken, die Kröten waren viel zu beschäftigt als sich durch uns stören zu lassen. Wir haben Alles abgelichtet. Auf dem Radweg schlenderten wir zurück zur Sporerquetsch und entdeckten die typischen “Bestandteile des Bayerischen Waldes”; Holz und Stein am Wegesrand.

Zum Abschluss hielten wir noch einmal auf der Brücke zum Gruppenfoto an. Keine Angst, es fehlt niemand. Ehab hatte sich nur gut versteckt. Das Foto ohne Stativ und Fernauslöser? Ja: mittels der Nikon P610 und Smartphone, “geparkt” auf meinem Fotorucksack. Die hier gezeigten Bilder wurden durch meine Foto-Tour Begleiter “geschossen”, viel Spaß.

Dies war vorerst die erste und zugleich letzte Foto-Tour zusammen mit Ali. Er musste kurzfristig umziehen, d. h. er wurde kurzerhand zur Wohnungsnahme in der Unterkunft Hengersberg verpflichtet! Die Unterkunft in Viechtach/ Oberschlatzendorf wurde kurzerhand geschlossen. In diesem Zusammenhang erlaube ich mir hier aus Wikipedia zu zitieren.

“Die Würde des Menschen stellt den obersten Verfassungsgrundsatz dar, an dem folglich alle staatliche Gewalt ihr Handeln auszurichten hat. Sie ist daher Maßstab für Legislative,Exekutive und Judikative. Der Staat hat alles zu unterlassen, was die Menschenwürde beeinträchtigen könnte.”

 

Moose und Gräser am Riedbach
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