Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 2

Gepostet Von servus-Dieter am Mai 14, 2016 | 1 Kommentar


Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark
Fotoprojekt Nationalpark
Fotoprojekt Nationalpark
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis

Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 2

Es war wieder Einiges vorzubereiten bevor wir das Fotoprojekt Nationalpark im Nationalparkzentrum  Falkenstein fortsetzen konnten. Ein sehr wichtiger Bestandteil dieses Projektes ist auch die Möglichkeit zur barrierefreien Anreise mit der Bahn. Genau aus diesem Grund habe ich die Länderbahn, welche den Bahnhof Ludwigsthal – Eingang zum Tierfreigelände – mit der waldbahn anfährt, kontaktiert. Mehr dazu etwas weiter unten.

Leider war an unserem “Foto-Tag” das Wetter so, wie wir befürchtet hatten. Fotografieren im Freien war nicht möglich. Zum Glück gehört das Haus zur Wildnis auch zu diesem Projekt. Also machten wir dort so ziemlich Alles unsicher. Die Barrierefreiheit im Haus zur Wildnis beginnt bereits beim Haupteingang. Hier schwingt sich die riesige Türe wie von Geisterhand selbst auf und lässt alle Besucher hinein oder auch wieder hinaus. Keine Angst, für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung bleibt die Türe ausreichend lange geöffnet.

Wie bereits erwähnt, im Nationalparkzentrum Falkenstein gibt es kein schlechtes Wetter. Allein im Haus zur Wildnis können die Besucher Stunden, wenn nicht Tage damit verbringen alles zu entdecken. Wir beginnen beim Infozentrum. Jeder Besucher blickt zunächst auf die äußerst hohe Abgrenzung zur Information. Keine Angst, am linken Rand ( wenn Du davor stehst) ist bereits extra für Rollstuhlfahrer der Empfangsbereich sehr weit abgesenkt.

Bevor wir nun mit dem Fotografieren begannen wurden alle Mitarbeiter, Küchenpersonal und der Shop-Betreiber gefragt ob das fotografieren sowie die Veröffentlichung der Bilder genehmigt sind. Selbstverständlich wurde auf jeden Wunsch, nicht veröffentlicht zu werden eingegangen.

Jetzt geht es richtig los. Vom Eingangsbereich aus gelangt Jeder barrierefrei sowohl in den Bereich der Gastronomie als auch in den Shop. Ebenso barrierefrei ist der Zugang zu den Toiletten. Hier muss unbedingt erwähnt sein, dass die Toiletten von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet sind, auch wenn das Haus zur Wildnis selbst geschlossen ist.  Der Wickelraum ist mit einem Heizstrahler und Bewegungsmelder für das Licht ausgestattet. Der Zugang zum Drei-D-Kino sowie das Kino selbst ist ebenso barrierefrei. Wir bekamen eine Extra-Kurzvorführung – herzlichen Dank. Die Unschärfe in manchen Bildern liegt an der Tatsache, dass auch eine Kamera eine Spezialbrille “aufsetzen” muss.

In das Untergeschoß gelangt Jeder über die abgeschrägten Wege. Unten geht es genauso weiter. Lediglich auf dem Regenwurmweg gibt es eine Stelle an der ein Rollstuhl nicht durchpasst; keine Angst über einen kleinen “Umweg” kommt auch der Kinderwagen, Rollator oder eben ein Rollstuhl an das erwünschte Ziel.

Wie bereits erwähnt durften wir auch den Shop auf Barrierefreiheit testen. Herr Müller, der Shop-Betreiber war sichtlich erfreut und stimmte ebenso der Veröffentlichung der Bilder zu.

Zum ebenfalls barrierefreien Konferenzraum gelangt Jeder über den schräg nach oben führenden Weg und schliesslich durch den Gastronomiebereich.

Ein ganzer Tag im Haus zur Wildnis. Karoline Neumeier, Alexander Shafiei und Sebastian Kuffner  fotografierten. Karoline und Sebastian dokumentierten auch noch mit kurzen Videos. Von Seiten des Nationalparks Bayerischer Wald waren dabei, Hans Mühlbauer, Katharina Ries und Maria Husslein vom Sachgebiet I. Von Seiten der Lebenshilfe Regen, Förderstätte Viechtach waren Dirk Donath, Corinna Aschenbrenner und Sylvia Egidi-Obermeier als verantwortliche Betreuer dabei. Die making-of-Bilder stammen von Hans Mühlbauer, Corinna Aschenbrenner und mir ( Dieter Neumann).

Wie bereits ganz oben erwähnt gehört auch die barrierefreie Anreise zum Nationalparkzentrum Falkenstein. Dass dies mit Auto oder Bus möglich ist wurde bereits beschrieben. Ganz wichtig ist jedoch die Tatsache, dass Jeder hierher barrierefrei mit dem Zug anreisen kann, die waldbahn macht es möglich.

Ich habe den Foto-Termin telefonisch bei der Pressestelle der Länderbahn angemeldet. Hier gleich ein ganz wichtiger Tipp zur Anmeldung eines Rollstuhlfahrers. Auf der Webseite der waldbahn findet man bei dem Punkt “service” einen weiterführenden Bereich “Barrierefrei Reisen”, hier erfolgt die Anmeldung. Zur Sicherheit habe ich diesen Satz zur Anmeldeseite verlinkt – einfach drauf klicken. Bei den Start- bzw. Zielbahnhöfen sind jeweils nur die End-Bahnhöfe benannt, einfach von der Fahrtrichtung ausgehen und unter Bemerkungen z. B. als Zielbahnhof “Ludwigsthal” eingeben. Je früher der Reisetermin eingetragen wird um so eher wissen die Mitarbeiter im entsprechenden Zug Bescheid.

Ausgestattet mit einer Drehgenehmigung fuhren Sylvia, Alex und ich vom Bahnhof Bayerisch Eisenstein also mit der waldbahn an. Die überaus freundliche Kundenbetreuerin, Frau Martina Dachs hieß uns herzlich willkommen und genehmigte die Veröffentlichung ihres Namens sowie der Bilder auf denen auch sie zu erkennen ist. Für Alex war es die allererste Zugfahrt in seinem Leben – alles hat einwandfrei geklappt, auch Dank der Mitwirkung des Personals. Wir alle hatten also eine entspannte, barrierefreie Anreise in der waldbahn.

Making of…oder begleitende Bilder

Den zweiten Tag unseres Fotoprojekts Nationalpark haben auch wir wieder fotografisch begleitet.In der anschliessenden Galerie findet ihr die Making-of-Bilder von Hans, Corinna und mir. Viel Spaß.

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