Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1

Gepostet Von servus-Dieter am Apr 22, 2016 | Keine Kommentare


Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1

Schon lange hatten wir uns auf diesen Tag gefreut! Am Mittwoch den 20.04.2016 erfolgte sozusagen der Startschuss für unser gemeinsames Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil1. Die Beteiligten an diesem doch umfangreichen Projekt, die Barrierefreiheit im Nationalpark Bayerischer Wald fotografisch zu dokumentieren findet ihr auf dieser Seite.

In zwei Transportern der Lebenshilfe Regen/ Förderstätte Viechtach machten wir uns um 09:00 Uhr auf in Richtung Ludwigsthal. Hier trafen wir auf dem Parkplatz die übrigen Beteiligten vom Nationalpark. Besonders begrüßt wurden wir vom Leiter des Hauses zur Wildnis, Herrn Reinhold Weinberger.

Unterwegs waren das Fotografenteam Karoline, Alexander und Sebastian in Begleitung von Dirk, Corinna und Andreas. Außerdem Katharina und Hans vom Nationalpark sowie meine Wenigkeit. Als Begleitung waren außerdem dabei Julia mit den beiden Gruppenmitgliedern Jan und Corinna.

Die Schwerbehinderten-Parkplätze gleich neben dem Info-Zentrum und sind schon ideal ausgeschildert und selbst für zwei so riesige Transporter groß genug angelegt. Bereits hier wurde das Gruppenbild “geschossen”. Damit alle gleichzeitig drauf sind, löste Alex die Canon G 5 X mittels Kabelfernauslöser samt Verlängerung (Schwenkmonitor ihm zugewandt) aus. Dirk hatte vorsorglich beinahe das gesamte Equipement mitsamt Stativ mitgenommen; genau für diesen Zweck konnten wir es brauchen!

Wir wussten, dieser Tag wird etwas ganz Besonderes. Karo ( sie dreht auch den Begleitfilm dazu), Alex und Seba dokumentieren – jeder mit einer anderen Ausrüstung – fotografisch die Barrierefreiheit des Nationalpark Bayerischer Wald. Im Nationalparkzentrum Falkenstein beginnen wir.

Ganz besonders erfreulich ist die öffentliche, absolut traumhafte  Behindertentoilette ( O-Ton der Benutzer) gleich beim Infozentrum. Unmittelbar am Ende des Parkplatzes ändert sich die Bodenbeschaffenheit; die Teerdecke weicht den Waldwegen. Zwei gepflasterte Querrillen gilt es in diesem Bereich zu überwinden. Während die zweite für alle drei E-Rollis sowie die Schieberollis kein großes Hindernis darstellt, muss zur Überquerung der Ersten bei bestimmten E-Rollis Hilfestellung gegeben werden.

Der Artikel “Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1” bezieht sich auf den Weg vom Parkplatz über die Steinzeithöhle und das Tierfreigelände bis zum Haus zur Wildnis. Alle Wege in diesem Streckenabschnitt sind absolut barrierefrei und auch von den Steigungen her überhaupt kein Problem für E-Rolli-Fahrer. Lediglich in einzelnen Streckenabschnitten ist an den äussersten Wegrändern der frische feine Schotter noch nicht fest gewesen.

Die Steinzeithöhle wird gerade barrierefrei umgebaut. Im Inneren laufen bereits die Baumassnahmen um die Höhle absolut barrierefrei umzubauen. Auch die Treppe in die Höhle hinein gehört bald der Vergangenheit an; hier wird der Zugang ebenso barrierefrei umgebaut.

Aber nicht nur die Wege zählen zu Barrierefreiheit. Nein, auch die Info-Tafeln, Wegweiser sowie die vorhandenen Rastplätze werden auf Barrierefreiheit getestet und bei Bedarf verbessert. Getestet von Karoline, Alexander und Sebastian, drei jungen Menschen – jeder von ihnen in seinem Spezialrollstuhl – und jeder hält es mit eigenen Bildern fest. Ich darf alle Bilder hier veröffentlichen, herzlichen Dank dafür.

Die meisten Rastplätze auf unserem ersten Abschnitt sind bereits absolut barrierefrei – hier wurde sehr gute Vorarbeit geleistet! Trotzdem gibt es Bereiche in denen ein kleiner Übergang vom Weg zur Wiese und dem dortigen Rastplatz eine Zufahrt mit dem E-Rolli noch verbesserungswürdig ist ( hier ein absoluter Einzelfall!).

Wie sieht es nun mit dem Blick aus in das Tierfreigelände. Die Geländer entlang der Strecke sind überall aus Holzbalken und genau auf Augenhöhe von E-Rolli-Fahrern. Die Zäune sind meistens aus Maschendraht oder Stahlseilen, hier kann Jeder durchschauen und auch fotografieren. Steht der E-Rolli vor einem Geländer, nimmt dieses doch einen Teil der Sicht.

Nichts desto trotz konnte jeder der drei Fotografen sowohl die Wildpferde als auch die Urochsen fotografieren. Unmittelbar vor der Mittagspause hatten wir an einem herrlichen, barrierefreien Rastplatz Zeit uns kurz zu erholen. Unser gestecktes Ziel – eben dieser Streckenabschnitt – hatten wir noch vor dem Essen geschafft. Den Rest der Strecke entlang des Wolfsgeheges bis zum Haus zur Wildnis dokumentieren wir an einem anderen Tag.

Beim gemütlichen und leckeren Mittagessen hatten wir Zeit uns über das bisher Erreichte zu unterhalten. Auch im Haus zur Wildnis erfolgt noch eine fotografische Dokumentation über die Barrierefreiheit. Auf dem steil abfallenden direkten Rückweg, mit einem Abstecher zum Luchsgehege, machten wir uns auf den Heimweg. Ein anstrengender Foto-Tag lag hinter uns.

Alle, wirklich alle, freuten sich bereits am Mittwoch auf die Fortsetzung in zwei Wochen.

Die hier gezeigten Bilder wurde von Karo, Alex und Seba fotografiert.

 

 

 

Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1

Projektbegleitende oder “Making – of” – Bilder

Hans und ich haben ein paar “making-of-Bilder” zur Dokumentation geschossen. Diese möchte ich von den Bildern der eigentlichen Fotografen Karoline, Sebastian und Alexander trennen. Deshalb hier noch ein kleiner Zwischentext und im Anschluss die “making-of’s”, sprich die Projekt begleitenden Bilder. Unsere begleitenden Bilder sind in einer kleinen Galerie zusammengefasst. Wenn ihr mit der Maus über die einzelnen Bilder fahrt öffnet sich jeweils eine Kurzbeschreibung ( hier in der Galerie).

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