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Foto-Tour zum Antoni-Pfahl

Foto-Tour zum Antoni-Pfahl


Gepostet Von am Mai 24, 2016

Integration Refugees Foto-Tour zum Antoni-Pfahl

Foto-Tour zum Antoni-Pfahl

Letzten Sonntag war es wieder mal so weit. Nach der Muttertags- und Pfingsten-Pause habe ich meine Foto-Tour zum Antoni-Pfahl gestartet. Vier Syrische Flüchtlinge, sowie Nonso aus Nigeria und mein Betreuter Karl-Heinz waren die Teilnehmer. Ich hatte an diesem bisher heissesten Mai-Tag nur ein Auto und musste somit zweimal fahren, damit alle teilnehmen konnten. Das ist bei einer Foto-Tour im Bereich Viechtach zum Glück kein allzu großes Problem.

Als wir schliesslich alle bei der Antoni-Kapelle starteten, hatten wir in dem kleinen Wäldchen auf dem Pfahlriegel ausreichend Schutz vor der strahlenden Sonne. Entlang des Kreuzweges ging unsere Foto-Tour  in Richtung Schlatzendorf. Ich hatte für je zwei Teilnehmer eine Kamera und diese wurden – wie bisher auch – ganz einfach getauscht. jeder konnte somit “sein” Fotos” schiessen. Am Ende des kleinen Wäldchens drehten wir schliesslich wieder um.

Unser Schwerpunkt lag wieder auf den Natur-Fotos. Allerdings hatte ich noch mein Makro-Objektiv im Rucksack. Dieses wurde von allen Teilnehmer gerne als willkommene Abwechslung an der D 3000 benutzt. Die Ergebnisse sind in der unten angefügten Galerie zu sehen. Keines der Bilder ist bearbeitet.

 

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Fotoprojekt Nationalpark Steinzeithoehle
Fotoprojekt Nationalpark Steinzeithoehle
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände bei den Wölfen
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände

Fotoprojekt Nationalpark – Finaltag

Heute haben wir es geschafft: das Fotoprojekt Nationalpark ist nach nur drei Foto-Tagen zum Thema Barrierefreiheit für E-Rolli-Fahrer tatsächlich rechtzeitig fertig geworden.

Karoline Neumaier, Alexander Shafiei und Sebastian Kuffner haben an “nur” drei Tagen fotografisch dokumentiert wie barrierefrei das Nationalparkzentrum Falkenstein ist. Ich kann euch jetzt schon sagen, es erwarten euch wieder viele Bilder. Heute nur auf die Schnelle die zwei Bilder “vor dem Umbau” ( Foto von Hans Mühlbauer) und “nach dem Umbau” von Dieter Neumann.

Das Team des Nationalparks hat es tatsächlich geschafft innerhalb von vier Wochen den Steinzeithöhle barrierefrei zu bekommen – ihr seid großartig!

An unserem letzten Foto-Tag haben wir uns nach der Ankunft im Nationalpark Falkenstein/ Ludwigsthal zunächst getrennt. Sebastian, Alex, Kathi und ich ( Dieter) nahmen den steilen Weg in Richtung Haus zur Wildnis in Angriff. Lediglich an zwei Stellen wird es “gefühlt doch sehr steil”, aber für die E-Rollis waren auch diese Abschnitte kein Hindernis. Die Zufahrt zum Rastplatz entlang der Strecke zeigte sich dann doch als ziemlich steil, leichte Probleme zeigten sich aber nur bei der Abfahrt.

Das erste fotografische Ziel war das Luchs-Freiglände. Den “Katzen” war es an diesem Tag wohl etwas zu warm und sie harrten in einem Versteck aus. An manchen Stellen ist der Holzzaun ein Sichtproblem für Rolli-Fahrer und für Kinder, Abhilfemöglichkeiten wurden diesbezüglich bereits besprochen.

Im Haus zur Wildnis trafen wir dann wieder auf Karoline und Dirk. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu den Wölfen. Auch hier behindern ( noch) Holzzäune teilweise den Blick in das Freigelände. Bereits von Weitem konnten wir auf dem überdachten hölzernen Steg viele Fotografen entdecken. Hier tauchte plötzlich das gesamte Wolfsrudel zur Freude Aller auf. Jeder konnte diese majestätischen Tiere vor die Linse bekommen. Der Stahl-Maschenzaun bietet auch den Rollstuhl-Fahrern die Möglichkeit zu herrlichen Wolfs-Bildern. Nach dieser tierischen Pause galt der letzte Abstecher vor der Mittagspause dem Aussichtsturm zum Wolfsgehege. Hier müssen Rollstuhlfahrer leider unten bleiben. Der gepflasterte Bereich vor dem Turm bietet leider nur wenig Platz für Rollstühle oder Kinderwägen. Eine Zufahrt dorthin ist aber Dank Unterstützung möglich.

Ein kleiner Wermutstropfen war die Tatsache, dass genau an diesem Tag Karo’s Fernauslöser den “Geist aufgab”; sie konnte deshalb nur wenige Bilder beisteuern.

Als ganz besonderer Höhepunkt war die Beendigung der Baustelle in der Steinzeithöhle. Die Treppe als Hindernis ist verschwunden und sie wurde durch einen barrierefreien Pflasterweg ersetzt. Nicht steil geht es jetzt hinunter in die Höhle. Auch drinnen wurde umgebaut. Steckdosen wurden “tiefer gelegt”. Die Bedienungstasten für die Sprachen “deutsch, englisch und tschechisch” werden ebenfalls noch tiefer gelegt. Die Rollstühle von Karo, Alex und Seba hinterliessen die ersten Spuren auf dem frischen Sandweg.

Durch die Höhle – sehr dunkel, also Licht einschalten – war es für die Rollstuhlfahrer kein Problem. Nach einer kurzen Rast beim vorgeführten Film ging es durch den restlichen Bereich der Höhle wieder nach draussen. Auch der Weg auf der Rückseite der Höhle wurde deutlich abgeflacht. Es ist dort ein richtiges Schmuckstück für alle Besucher entstanden.

Wir alle haben wieder viele Bilder geschossen, ich bitte um Verständnis, dass wir hier nicht alle präsentieren können.

 

Fotoprojekt Nationalpark - Tierfreigelände
Nationalparkzentrum Falkenstein Tierfreigelände
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände
Fotoprojekt Nationalpark - Steinzeithöhle
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände
Fotoprojekt Nationalpark - Haus zur Wildnis
Nationalparkzentrum Falkenstein - Steinzeithöhle
Fotoprojekt Nationalpark Tierfreigelände
Fotoprojekt nationalpark - Steinzeithöhle

Fotoprojekt Nationalpark – Finaltag

Dieses Mal haben Andreas und ich ( Dieter) die begleitenden Bilder “geschossen”. In der anschliessenden Galerie findet ihr eine kleine Auswahl. Viel Spaß.

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Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark
Fotoprojekt Nationalpark
Fotoprojekt Nationalpark
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis
Fotoprojekt Nationalpark Haus zur Wildnis

Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 2

Es war wieder Einiges vorzubereiten bevor wir das Fotoprojekt Nationalpark im Nationalparkzentrum  Falkenstein fortsetzen konnten. Ein sehr wichtiger Bestandteil dieses Projektes ist auch die Möglichkeit zur barrierefreien Anreise mit der Bahn. Genau aus diesem Grund habe ich die Länderbahn, welche den Bahnhof Ludwigsthal – Eingang zum Tierfreigelände – mit der waldbahn anfährt, kontaktiert. Mehr dazu etwas weiter unten.

Leider war an unserem “Foto-Tag” das Wetter so, wie wir befürchtet hatten. Fotografieren im Freien war nicht möglich. Zum Glück gehört das Haus zur Wildnis auch zu diesem Projekt. Also machten wir dort so ziemlich Alles unsicher. Die Barrierefreiheit im Haus zur Wildnis beginnt bereits beim Haupteingang. Hier schwingt sich die riesige Türe wie von Geisterhand selbst auf und lässt alle Besucher hinein oder auch wieder hinaus. Keine Angst, für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung bleibt die Türe ausreichend lange geöffnet.

Wie bereits erwähnt, im Nationalparkzentrum Falkenstein gibt es kein schlechtes Wetter. Allein im Haus zur Wildnis können die Besucher Stunden, wenn nicht Tage damit verbringen alles zu entdecken. Wir beginnen beim Infozentrum. Jeder Besucher blickt zunächst auf die äußerst hohe Abgrenzung zur Information. Keine Angst, am linken Rand ( wenn Du davor stehst) ist bereits extra für Rollstuhlfahrer der Empfangsbereich sehr weit abgesenkt.

Bevor wir nun mit dem Fotografieren begannen wurden alle Mitarbeiter, Küchenpersonal und der Shop-Betreiber gefragt ob das fotografieren sowie die Veröffentlichung der Bilder genehmigt sind. Selbstverständlich wurde auf jeden Wunsch, nicht veröffentlicht zu werden eingegangen.

Jetzt geht es richtig los. Vom Eingangsbereich aus gelangt Jeder barrierefrei sowohl in den Bereich der Gastronomie als auch in den Shop. Ebenso barrierefrei ist der Zugang zu den Toiletten. Hier muss unbedingt erwähnt sein, dass die Toiletten von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet sind, auch wenn das Haus zur Wildnis selbst geschlossen ist.  Der Wickelraum ist mit einem Heizstrahler und Bewegungsmelder für das Licht ausgestattet. Der Zugang zum Drei-D-Kino sowie das Kino selbst ist ebenso barrierefrei. Wir bekamen eine Extra-Kurzvorführung – herzlichen Dank. Die Unschärfe in manchen Bildern liegt an der Tatsache, dass auch eine Kamera eine Spezialbrille “aufsetzen” muss.

In das Untergeschoß gelangt Jeder über die abgeschrägten Wege. Unten geht es genauso weiter. Lediglich auf dem Regenwurmweg gibt es eine Stelle an der ein Rollstuhl nicht durchpasst; keine Angst über einen kleinen “Umweg” kommt auch der Kinderwagen, Rollator oder eben ein Rollstuhl an das erwünschte Ziel.

Wie bereits erwähnt durften wir auch den Shop auf Barrierefreiheit testen. Herr Müller, der Shop-Betreiber war sichtlich erfreut und stimmte ebenso der Veröffentlichung der Bilder zu.

Zum ebenfalls barrierefreien Konferenzraum gelangt Jeder über den schräg nach oben führenden Weg und schliesslich durch den Gastronomiebereich.

Ein ganzer Tag im Haus zur Wildnis. Karoline Neumeier, Alexander Shafiei und Sebastian Kuffner  fotografierten. Karoline und Sebastian dokumentierten auch noch mit kurzen Videos. Von Seiten des Nationalparks Bayerischer Wald waren dabei, Hans Mühlbauer, Katharina Ries und Maria Husslein vom Sachgebiet I. Von Seiten der Lebenshilfe Regen, Förderstätte Viechtach waren Dirk Donath, Corinna Aschenbrenner und Sylvia Egidi-Obermeier als verantwortliche Betreuer dabei. Die making-of-Bilder stammen von Hans Mühlbauer, Corinna Aschenbrenner und mir ( Dieter Neumann).

Wie bereits ganz oben erwähnt gehört auch die barrierefreie Anreise zum Nationalparkzentrum Falkenstein. Dass dies mit Auto oder Bus möglich ist wurde bereits beschrieben. Ganz wichtig ist jedoch die Tatsache, dass Jeder hierher barrierefrei mit dem Zug anreisen kann, die waldbahn macht es möglich.

Ich habe den Foto-Termin telefonisch bei der Pressestelle der Länderbahn angemeldet. Hier gleich ein ganz wichtiger Tipp zur Anmeldung eines Rollstuhlfahrers. Auf der Webseite der waldbahn findet man bei dem Punkt “service” einen weiterführenden Bereich “Barrierefrei Reisen”, hier erfolgt die Anmeldung. Zur Sicherheit habe ich diesen Satz zur Anmeldeseite verlinkt – einfach drauf klicken. Bei den Start- bzw. Zielbahnhöfen sind jeweils nur die End-Bahnhöfe benannt, einfach von der Fahrtrichtung ausgehen und unter Bemerkungen z. B. als Zielbahnhof “Ludwigsthal” eingeben. Je früher der Reisetermin eingetragen wird um so eher wissen die Mitarbeiter im entsprechenden Zug Bescheid.

Ausgestattet mit einer Drehgenehmigung fuhren Sylvia, Alex und ich vom Bahnhof Bayerisch Eisenstein also mit der waldbahn an. Die überaus freundliche Kundenbetreuerin, Frau Martina Dachs hieß uns herzlich willkommen und genehmigte die Veröffentlichung ihres Namens sowie der Bilder auf denen auch sie zu erkennen ist. Für Alex war es die allererste Zugfahrt in seinem Leben – alles hat einwandfrei geklappt, auch Dank der Mitwirkung des Personals. Wir alle hatten also eine entspannte, barrierefreie Anreise in der waldbahn.

Making of…oder begleitende Bilder

Den zweiten Tag unseres Fotoprojekts Nationalpark haben auch wir wieder fotografisch begleitet.In der anschliessenden Galerie findet ihr die Making-of-Bilder von Hans, Corinna und mir. Viel Spaß.

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Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1

Schon lange hatten wir uns auf diesen Tag gefreut! Am Mittwoch den 20.04.2016 erfolgte sozusagen der Startschuss für unser gemeinsames Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil1. Die Beteiligten an diesem doch umfangreichen Projekt, die Barrierefreiheit im Nationalpark Bayerischer Wald fotografisch zu dokumentieren findet ihr auf dieser Seite.

In zwei Transportern der Lebenshilfe Regen/ Förderstätte Viechtach machten wir uns um 09:00 Uhr auf in Richtung Ludwigsthal. Hier trafen wir auf dem Parkplatz die übrigen Beteiligten vom Nationalpark. Besonders begrüßt wurden wir vom Leiter des Hauses zur Wildnis, Herrn Reinhold Weinberger.

Unterwegs waren das Fotografenteam Karoline, Alexander und Sebastian in Begleitung von Dirk, Corinna und Andreas. Außerdem Katharina und Hans vom Nationalpark sowie meine Wenigkeit. Als Begleitung waren außerdem dabei Julia mit den beiden Gruppenmitgliedern Jan und Corinna.

Die Schwerbehinderten-Parkplätze gleich neben dem Info-Zentrum und sind schon ideal ausgeschildert und selbst für zwei so riesige Transporter groß genug angelegt. Bereits hier wurde das Gruppenbild “geschossen”. Damit alle gleichzeitig drauf sind, löste Alex die Canon G 5 X mittels Kabelfernauslöser samt Verlängerung (Schwenkmonitor ihm zugewandt) aus. Dirk hatte vorsorglich beinahe das gesamte Equipement mitsamt Stativ mitgenommen; genau für diesen Zweck konnten wir es brauchen!

Wir wussten, dieser Tag wird etwas ganz Besonderes. Karo ( sie dreht auch den Begleitfilm dazu), Alex und Seba dokumentieren – jeder mit einer anderen Ausrüstung – fotografisch die Barrierefreiheit des Nationalpark Bayerischer Wald. Im Nationalparkzentrum Falkenstein beginnen wir.

Ganz besonders erfreulich ist die öffentliche, absolut traumhafte  Behindertentoilette ( O-Ton der Benutzer) gleich beim Infozentrum. Unmittelbar am Ende des Parkplatzes ändert sich die Bodenbeschaffenheit; die Teerdecke weicht den Waldwegen. Zwei gepflasterte Querrillen gilt es in diesem Bereich zu überwinden. Während die zweite für alle drei E-Rollis sowie die Schieberollis kein großes Hindernis darstellt, muss zur Überquerung der Ersten bei bestimmten E-Rollis Hilfestellung gegeben werden.

Der Artikel “Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1” bezieht sich auf den Weg vom Parkplatz über die Steinzeithöhle und das Tierfreigelände bis zum Haus zur Wildnis. Alle Wege in diesem Streckenabschnitt sind absolut barrierefrei und auch von den Steigungen her überhaupt kein Problem für E-Rolli-Fahrer. Lediglich in einzelnen Streckenabschnitten ist an den äussersten Wegrändern der frische feine Schotter noch nicht fest gewesen.

Die Steinzeithöhle wird gerade barrierefrei umgebaut. Im Inneren laufen bereits die Baumassnahmen um die Höhle absolut barrierefrei umzubauen. Auch die Treppe in die Höhle hinein gehört bald der Vergangenheit an; hier wird der Zugang ebenso barrierefrei umgebaut.

Aber nicht nur die Wege zählen zu Barrierefreiheit. Nein, auch die Info-Tafeln, Wegweiser sowie die vorhandenen Rastplätze werden auf Barrierefreiheit getestet und bei Bedarf verbessert. Getestet von Karoline, Alexander und Sebastian, drei jungen Menschen – jeder von ihnen in seinem Spezialrollstuhl – und jeder hält es mit eigenen Bildern fest. Ich darf alle Bilder hier veröffentlichen, herzlichen Dank dafür.

Die meisten Rastplätze auf unserem ersten Abschnitt sind bereits absolut barrierefrei – hier wurde sehr gute Vorarbeit geleistet! Trotzdem gibt es Bereiche in denen ein kleiner Übergang vom Weg zur Wiese und dem dortigen Rastplatz eine Zufahrt mit dem E-Rolli noch verbesserungswürdig ist ( hier ein absoluter Einzelfall!).

Wie sieht es nun mit dem Blick aus in das Tierfreigelände. Die Geländer entlang der Strecke sind überall aus Holzbalken und genau auf Augenhöhe von E-Rolli-Fahrern. Die Zäune sind meistens aus Maschendraht oder Stahlseilen, hier kann Jeder durchschauen und auch fotografieren. Steht der E-Rolli vor einem Geländer, nimmt dieses doch einen Teil der Sicht.

Nichts desto trotz konnte jeder der drei Fotografen sowohl die Wildpferde als auch die Urochsen fotografieren. Unmittelbar vor der Mittagspause hatten wir an einem herrlichen, barrierefreien Rastplatz Zeit uns kurz zu erholen. Unser gestecktes Ziel – eben dieser Streckenabschnitt – hatten wir noch vor dem Essen geschafft. Den Rest der Strecke entlang des Wolfsgeheges bis zum Haus zur Wildnis dokumentieren wir an einem anderen Tag.

Beim gemütlichen und leckeren Mittagessen hatten wir Zeit uns über das bisher Erreichte zu unterhalten. Auch im Haus zur Wildnis erfolgt noch eine fotografische Dokumentation über die Barrierefreiheit. Auf dem steil abfallenden direkten Rückweg, mit einem Abstecher zum Luchsgehege, machten wir uns auf den Heimweg. Ein anstrengender Foto-Tag lag hinter uns.

Alle, wirklich alle, freuten sich bereits am Mittwoch auf die Fortsetzung in zwei Wochen.

Die hier gezeigten Bilder wurde von Karo, Alex und Seba fotografiert.

 

 

 

Fotoprojekt Nationalpark zur Barrierefreiheit Teil 1

Projektbegleitende oder “Making – of” – Bilder

Hans und ich haben ein paar “making-of-Bilder” zur Dokumentation geschossen. Diese möchte ich von den Bildern der eigentlichen Fotografen Karoline, Sebastian und Alexander trennen. Deshalb hier noch ein kleiner Zwischentext und im Anschluss die “making-of’s”, sprich die Projekt begleitenden Bilder. Unsere begleitenden Bilder sind in einer kleinen Galerie zusammengefasst. Wenn ihr mit der Maus über die einzelnen Bilder fahrt öffnet sich jeweils eine Kurzbeschreibung ( hier in der Galerie).

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Barrierefreiheit am Stadtplatz Viechtach - Altes Rathaus barrierefrei im EG
barrierefreie Rampe an der Tourist-Info Viechtach

Barrierefreiheit am Stadtplatz Viechtach

Lange mussten wir auf das passende Wetter warten bis wir unsere “Erkundungstour zur Barrierefreiheit am Stadtplatz Viechtach” fortsetzen konnten. Unser erster Ausflug endete ja bekanntlicher weise vorzeitig und ist hier nachzulesen.

Am vergangenen Mittwoch war es so weit, die Sonne schien und wir alle fuhren mit dem Transporter der Lebenshilfe / Fördersätte Viechtach zum Stadtplatz.  Einige aus der Gruppe liessen es sich bei Kaffe und Kuchen gut gehen. Karo, Alex und Seba dokumentierten mit ihren Kameras die Gehwege sowie die Zufahrtmöglichkeiten zu den einzelnen Geschäften.

Ganz besonders hervorzuheben ist der barrierefreie Eingang zur Tourist-Info im Alten Rathaus, dort findet sich auch die einzige Behinderten-Toilette im Erdgeschoss. Hier begannen wir unsere Tour; ich begleitete die drei E-Rolli-Fahrer mit “making-of” Bildern.

Auf der Seite des alten Rathauses ist der Gehweg so breit ausgebaut, dass auch die Verkaufsstände nicht behindern. Am Ende der Parkplatzreihe findet sich eine Gehwegabsenkung – sehr erfreulich, da diese auch breit genug abgefräst wurde. Seht Euch einfach die Bilder an. Gleich gegenüber auf dem Kirchenvorplatz ist die Überfahrt ebenfalls abgeschrägt. Wenn keine Autos dort den Weg versperren kommst Du als Rolli-Fahrer auf der anderen Seite der Kirche zur nächsten Absenkung – hier geht es geradeaus in Richtung Schreibwarengeschäft.

ACHTUNG: in diesem Bereich ist die Fahrbahn ziemlich breit und von beiden Seiten kommen Autos. Die Spielstraße reicht leider nicht bis zur Kirche bzw. zum Ende des Stadtplatzes. Vom Schreibwarengeschäft mit eigener Rampe über die dortige Stufe fahren die E-Rollis linksseitig auf dem Gehweg parallel zur bereits erwähnten Spielstraße. Auf dieser Seite sind wegen der alten Bausubstanz leider noch nicht alle Läden barrierefrei.

Dafür wird den Rolli-Fahrern vom freundlichen Personal gerne bei der Überwindung der Stufen geholfen ( nicht vergessen: so ein E-Rolli wiegt gerne mal knappe 240 kg). Wir genehmigten uns vor der Rückfahrt im Strassencafé ein Eis und hatten allesamt viel Spaß an diesem Nachmittag.

Schliesslich durften wir noch mit zwei Aufklebern darauf hinweisen, dass an manchen Stellen die Barrierefreiheit durchaus noch verbessert werden kann. Die abgefrästen Übergänge zur Barrierefreiheit am Stadtplatz Viechtach sind lobenswert, vielleicht könnten diese noch farblich markiert und für Sehbehinderte optimiert werden. Fortsetzung folgt….

 

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