servus-Shakehands

Fotoprojekt und soziale Projektarbeit


Hundeshooting im kleinen Studio

Hundeshooting im kleinen Studio


Gepostet Von am Dez 27, 2017

Hundeshooting im kleinen Studio

Unmittelbar vor den Weihnachtsferien hatten wir unser allererstes Hundeshooting im kleinen Studio. Völliges Neuland haben wir hiermit “betreten”. Das kleine Studio der K-Gruppe findet ihr in der Lebenshilfe Förderstätte Viechtach.

Bettina Kernbichl fragte nach, ob wir für ihren DATB-Therapiehund-AZUBI “Emmi” ein paar Fotos schiessen könnten. Nachdem Dieter alles mit uns Fotografen(Karo und Seba) sowie dem gesamten Team besprochen hatte, war es so weit. Am Mittwoch den 20.12.2017 haben wir unser kleines Studio sozusagen offiziell eingeweiht.

Alle waren sichtlich nervös. Was würde auf uns zukommen? Doch dann ging es eigentlich ganz einfach. Die Studioeinrichtung mit der Arbeitsplatte auf Rollcontainern erwies sich speziell für die Tier-Fotografie als “perfekt” auf unsere E-Rollis und somit Arbeitshöhe abgestimmt. Dass wir im Vorfeld den grauen Hintergrund an die Stirnseite unseres kleinen Studios platziert hatten war optimal.

Doch wie wir den Hund fotografieren könnten, war noch nicht ganz geklärt. Dieter wählte seine externen Blitzgeräte (drei an der Zahl) von Rollei Blitzgerät 56 mitsamt Funkauslöser und -Empfänger. Von links wurde mit zwei Blitzen für ausreichend Licht gesorgt. Eine Softbox sorgte für weicheres Licht. Von rechts unten auf Tischhöhe sorgte ein dritter Blitz für die Belichtung.

Seba hatte an seiner Nikon erstmals einen Funkempfänger für entfesseltes Blitzen montiert. Das System von Rollei läßt sich sowohl an Nikon als auch an Canon-Cameras auslösen. Seba blitzte im TTL-Modus. Karo wiederum bekam auf ihre V1 den SB7 Systemblitz gesteckt. Dieser fungierte sozusagen als Masterblitz und die drei Rollei Blitzgeräte 56 wurden als “Slave-Blitze” zugeschaltet. Dieter fotografierte mit der D 800 und montiertem Nikon SB910 und indirekter Blitzsteuerung.

Emmi war an diesem Nachmittag die coolste Socke! Kein einziges Zucken entging dem Therapiehund-Lehrling. Beinahe stoisch liess sie die Blitzlichtgewitter über sich hinwegzucken. Zuerst fotografierte Seba mit der Nikon D5500 im Automatik-Modus. Das stellte sich im Nachhinein als Fehler heraus. Die Bilder wurden doch sehr hell, waren aber in der Nachbearbeitung noch zu retten.

Nach einer kleinen Pause für den Hund und die Fotografen kam dann Karo mit ihrer V1 dran. Auch hier machte des aufblitzen dem Hund keinerlei Probleme – welch Glück! Leider hatten wir auch bei Karo’s Kamera vergessen die Automatik zu deaktivieren und manuell einzustellen. Die Bilder waren dadurch doch stark überbelichtet.

Aber es war wie eingangs beschrieben unser erstes Hundeshooting im kleinen Studio. Beim nächsten shooting werden alle Kameras auf manuellen Modus mit den entsprechenden Einstellungen von ISO, Blende und Belichtungszeit eingestellt. Dieter hat die Bilder später mit Photoshop bearbeitet.

In der Bildergalerie findet ihr die Fotos dem jeweiligen Fotografen/Fotografin zugeordnet wieder. Wir Fotografen von Rolli-Cam hatten ebenso riesigen Spaß wie Hundedame Emmi und ihr Frauchen. Nicht vergessen werden darf unser Neuzugang Helmut, der die “making-of-Bilder” geschossen hat.

Für weitere dieser Aufträge sind wir also zunächst mal gerüstet. Vorerst müssen wir mit den vorhandenen externen Blitzen arbeiten. Vielleicht ergibt sich ja eine Gelegenheit an gute Studio-Blitze zu gelangen.

Hundeshooting im kleinen Studio

Hier findet ihr die Bilder von Seba…

Hundeshooting im kleinen Studio

Hier findet ihr die Bilder von Karo…

Hundeshooting im kleinen Studio

Hier findet ihr die “making – of-Bilder” von Helmut fotografiert…

Hundeshooting im kleinen Studio

…und zum Ende des Beitrages noch ein paar Fotos aus Dieter’s Kamera…

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unterwegs, im Kurpark von Bischofsmais

Wir von Rolli-Cam,  Karoline, Sebastian, Dirk von der Lebenshilfe Förderstätte Viechtach und ich, waren wieder einmal unterwegs, im Kurpark von Bischofsmais. Helmut Plenk hatte uns eingeladen den barrierefreien Kurpark aus der Sicht von E-Rolli-Fahrern zu dokumentieren. Am 02.08. war es so weit, ein heißer Sommertag war perfekt dafür. Es  geht schon am Parkplatz los, das Kopfsteinpflaster und die Regenabläufe sind durchaus befahrbar. Kopfsteinpflaster bedeutet für manchen E-Rolli-Fahrer, dass er unter Umständen stark durchgeschüttelt wird. Erfreulich sind die barrierefreien Toiletten im Rathaus mit direktem Zugang vom Parkplatz aus. Zwei Behindertenparkplätze sind ausgeschildert, von der Straße aus könnte die Beschilderung deutlicher hervorstechen, aber das ist hier schon jammern auf hohem Niveau.

Dann geht es in den Kurpark. Auf verschiedenen Wegen und verschiedenen Richtungen kann der Rolli-Fahrer diesen befahren. Geradeaus nach oben zum Wackelstein und Aussichtshügel hindern die direkte Zufahrt jeweils ein paar Stufen auf mehreren Etagen – hier sind rechter Hand schön überdachte Ruhezonen mit Sitzflächen angelegt. Der Rolli-Fahrer muss den Weg verlassen und über die Wege oder Wiesen entlang der Blumenrabatten  einen kleinen Umweg fahren. Was dem Spaß an diesem herausragenden Kurpark keinen Abbruch leistet. Unterwegs, im Kurpark von Bischofsmais: Für mich ein kurzweiliger Geheimtipp.

Der angelegte Weiher bietet für Fußgänger die Möglichkeit sich im Kneippbecken an heißen Sommertagen wie diesem, sich erfrischend durch Bewegung abzukühlen.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Kneippbeckens sind Holzplattformen in den Weiher hineingebaut – traumhaft für Entspannung! Hier müssen Rolli-Fahrer von der Wiese aus zuschauen. Ein fahrbahrer Weg führt erst gar nicht zu diesen Stegen, aber die Zufahrt über die Wiese ist möglich.

Der folgende Spielplatz bietet auch “großen Kindern” ausreichend Möglichkeit sich zu beschäftigen – siehe Fotos.

Der Weg hinauf zum Wackelstein und Aussichtshügel ist nicht befestigt. Über die Wiese kann ein E-Rolli-Fahrer jedoch durchaus nach oben gelangen. Der Festplatz ist ebenso barrierefrei und mit größerflächigen Pflastersteinen als am Parkplatz angelegt. Dies erleichtert die Überfahrt mit dem Rolli.

Nach vielen Bildern und der Tatsache, dass  der als barrierefrei ausgezeichnete Kurpark für E-Rolli-Fahrer durchaus “machbar” ist ( Verbesserungsmöglichkeiten gibt es immer) stärkten wir uns auf der Terrasse der angrenzenden und ebenfalls barrierefreien Pizzeria. Vielen herzlichen Dank, dass am Ruhetag extra für unser Team eine Ausnahme gemacht wurde.

Nach einem fotografiereichen Hochsommertag traten wir nach dem Essen wieder die Heimfahrt an.

Fazit: der Kurpark in Bischofsmais bietet für Groß und Klein, für Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit sich absolut naturnah zu erholen.

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Rolli-Cam …unsere erste Foto-Ausstellung.

Die Vernissage von Rolli-Cam …unsere erste Foto-Ausstellung allein war schon ein Erlebnis. Dank der VHS Regen war unsere Foto-Ausstellung die Auftaktveranstaltung zum Sommersemester 2017.

Karoline Neumaier hat sich Gedanken zur Vernissage gemacht und diese aufgeschrieben.

“Wir von  Rolli-Cam hatten unsere erste Fotoausstellung. In der  VHS  Regen  zeigten  wir 30 Bilder. Jeder von uns hatte zehn  Fotos ausgesucht.  Die Bilder konnten auf 2  Fluren angeschaut werden.  Die Ausstellung  war mit ca. 80 Personen  gut besucht.  Unter  den Gästen waren Vertreter  aus  Politik und von  Wohlfahrtsverbänden.  Für die Musik  sorgte eine Gruppe aus Vilsbiburg und Kevin Reiner. Es war ein sehr schöner Abend.”

Karoline Neumaier

Mittlerweile sind die Bilder abgehängt. Ab Juli gibt es in den Räumen der VG Ruhmannsfelden noch einmal die Gelegenheit die Bilder von Karo, Alex und Seba zu bewundern. Herr Bürgermeister Troiber ermöglicht dem Team von Rolli-Cam die Bilder noch einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Rolli-Cam …unsere erste Foto-Ausstellung

hier könnt ihr noch einmal den Artikel “Die ungewöhnliche Pespektive” nachlesen.

Die ungewöhnliche Perspektive

Michael Lukaschik

Chefredakteur der PNP - Redaktion Regen, Der Bayerwaldbote - Regen

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Mit Freikarten beim FC Bayern im Stadion

Karoline und Sebastian waren mit Freikarten beim FC Bayern im Stadion. Der Behindertenbeauftragte des Landkreises Regen, Herr Helmut Plenk hatte über Kontakte beim FC Bayern auf das Team von Rolli-Cam aufmerksam gemacht. Der FC Bayern zeigte sich auch hier äußerst sozial und stellte die Karten zum Pokalspiel gegen Wolfsburg zur Verfügung.

Dirk Donath begleitete die Fotografen Karo und Seba nach München. Mit dabei waren noch Rollifahrer Jan und sein Papa sowie  Florian, der Bruder von Seba. Leider musste Alex, der absolute FC Bayern Fan, wegen Krankheit zuhause bleiben. Wir wünschen ihm auf diesem Weg Gute Besserung.

Karo und Seba hatten sozusagen einen “Logenplatz” zum Fotografieren. Dirk hielt die Szenen als “making of” ebenfalls fest. Der Sieg des FC Bayern machte diesen Ausflug in die Allianz-Arena zu einem perfekten Abend. Mit zahlreichen Bildern auf den Speicherkarten von einem einzigartigen Erlebnis, fuhren alle spätabends glücklich nach Hause.

DFB – Pokalspiel FC Bayern München – VFL Wolfsburg – Ergebnis: 1:0. Lebenshilfe Regen, Förderstätte Viechtach 6:0. Ein herzliches Dankeschön an den FC Bayern München für diesen unvergesslichen Abend.

Hier im Anschluß findet ihr noch eine kleine Fotoauswahl. Und vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit für Karten gegen den FC Schalke 04?

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Ausflug zum Waldwipfelweg Maibrunn

Ausflug zum Waldwipfelweg Maibrunn


Gepostet Von am Jan 29, 2017

Ausflug zum Waldwipfelweg Maibrunn

Ausflug zum Waldwipfelweg Maibrunn

Der Ausflug zum Waldwipfelweg Maibrunn am 22. Januar war für das Jahr 2017 der Auftakt zu den Fototouren mit Asylbewerbern und Menschen mit Behinderung. Dank der Unterstützung von  Milena Muckenthaler-Remiser und Friedel Dreischmeier als weitere Fahrer war unsere Foto-Gruppe fünfzehn Mitglieder stark.

Ausgestattet mit insgesamt fünf Kameras und zahlreichen Smartphones hielten alle Teilnehmer die reizvolle Landschaft entlang des Waldwipfelweges in Bildern fest. Das Titelbild “schoss” Tim Muckenthaler. Strahlender Sonnenschein empfing uns auf dem Waldwipfelweg. Der Blick in den Gäuboden war dann doch noch ziemlich trübe. Einige der Teilnehmer waren bereits ein Jahr zuvor bei dieser Foto-Tour dabei. Die Freude mit Freunden wieder mal fotografieren zu gehen war jedem Teilnehmer anzusehen.

Auf dem Waldwipfelweg trafen wir Alexandra, Julia und Manu aus Regensburg. Wir durften die drei jungen Damen fotografieren und die Bilder hier veröffentlichen.

Ehe wir uns versahen, war es beinahe schon wieder Zeit zum Aufbruch. Zuvor aber liessen wir uns noch von optischen Täuschungen “blenden”. Einige genossen die wärmende Sonne auf der Terrasse des Restaurants, Andere  standen kurzzeitig im umgedrehten Haus “auf dem Kopf”.

Die hier gezeigten Bilder habe ich wieder aus allen fünf Kameras zusammengestellt. Viel Spaß.

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Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden

Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden

Bereits am 02.Oktober fand sie statt, die “Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden”. Weil auch ich dazu eingeladen war, fragte ich im Vorfeld ob ich diese Feier bildlich dokumentieren und veröffentlichen darf. Nun, ihr seht: ich darf.

Ali Kurdi und seine Frau Zaveen Tash hatten zu dieser Feierlichkeit eingeladen. Die beiden hatten kurz vor ihrer Flucht aus Syrien geheiratet. Sie stammen aus dem Norden Syriens und sind “syrische Kurden” . Während ihrer Flucht wurden sie getrennt.

Ali kam im Herbst des Jahres 2015 nach Viechtach. Anfangs wohnte er in Neunussberg bei Familie Brandl. Seit Anfang dieses Jahres lebt er, nach seiner Anerkennung, in einer Mietwohnung in Viechtach. Seine Frau Zaveen konnte ihm erst im Juli diesen Jahres nach Viechtach folgen. Ali war auch schon Teilnehmer an meinen Foto-Touren für unsere Asylbewerber.

Gemeinsam können Sie nun hier wieder zusammen leben. Die nächsten drei Jahre müssen sie in Bayern wohnen bleiben. Zaveen und Ali war es ein großer Wunsch so schnell wie möglich ihre Hochzeitsfeier nachzuholen. Im feierlichen Rahmen kamen viele der eingeladenen Freunde in das Evangelische Gemeindezentrum nach Viechtach.

Das Paar reiste im Auto von Carola Pätzold zur Feier an. Wir, die Gäste waren schon vor Ort und freuten uns auf die nächsten Stunden mit dem Paar. Viele der Weggefährten Ali’s waren gekommen. Und so waren wir Gäste aus Syrien, Afghanistan und Deutschland ( hoffentlich habe ich niemanden vergessen).

Nach dem ersten Brauttanz nimmt das Paar seinem Ehrenplatz ein. Wir wurden von Ahmad und Qadmus ( Übersetzer) darüber informiert, dass nach dem Tanz das Buffet von den Gästen eröffnet wird. Reichhaltig und sehr abwechslungsreich war das Buffet vorbereitet. Eine Hochzeitstorte wurde überreicht und später vom Brautpaar angeschnitten.

Der formelle Teil war ziemlich schnell beendet und so ging es nach dem gemeinsamen Essen fröhlich bei Musik und Tanz bis in den frühen Abend hinein weiter. Lasst Euch im Anschluss an diesen kleinen Text durch die Bilder in diese aussergewöhnliche fröhliche Feier “entführen”. 

Ich selbst habe die Feierlichkeit kurz verlassen, aber nur um den Beiden die ersten Bilder der Feier bereits am selben Abend in Papierform ausgedruckt zu überbringen.

Mein herzliches Dankeschön an Ali Kurdi und seine Ehefrau Zaveen Tash. Ich würde mich freuen, wenn ihr beide demnächst bei einer meine Foto-touren dabei sein könntet.

Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden
Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden
Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden
Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden
Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden
Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden
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Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden
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Internationale Nach-Hochzeitsfeier unter Freunden
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Fotoprojekt Nationalpark im Waldspielgelände

Bereits am Mittwoch, 24.08.2016 folgte das Fotoprojekt Nationalpark im Waldspielgelände. Karoline Neumaier und Sebastian Kuffner hielten mit ihren Kameras die Impressionen aus dem Waldspielgelände fest. Hans Mühlbauer war mit Patricia Germann vom Nationalpark Bayerischer Wald für die Planung mit dabei . Schliesslich waren Corinna Aschenbrenner und Dirk Donath von der Lebenshilfe Kreisvereinigung Regen / Förderstätte Viechtach genauso dabei wie ich als „Making-Of-Fotograf“.

Das riesige Waldspielgelände in Spiegelau wird um einen „Weg für Rollstuhlfahrer“ erweitert. Karoline und Sebastian probten die Streckenführung mit ihren E-Rollis.

Die Waldweges sind durchaus für Rollstuhlfahrer geeignet, an ein bis zwei Stellen haben sie in kurzen Bereichen eine Steigung von ca. 5 bis 6 Prozent oder ein Gefälle von ca. 10 Prozent zu „meistern“. Keine dieser kurzen Strecken stellt ein Hindernis dar.

Auf dem insgesamt 500 Meter Langen Streckenabschnitt sind acht Stationen eingeplant. Gleich hier unten findet ihr den derzeitigen Plan der freundlicher Weise vom Nationalpark Bayerischer Wald zur verfügung gestellt wurde.

Fotoprojekt Nationalpark im Waldspielgelände

Was euch zum Beispiel bei der „Spiegelfahrt“ erwartet, könnt ihr schon mal in diesem Video betrachten. Karoline hat dieses kurze Video mit ihrer Nikon 1V1 aufgezeichnet.

Gestartet wird vom Parkplatz Hüttenberg. Der neu geplante Streckenabschnitt endet beim Behindertenparkplatz am Hauptzugang zum Waldspielgelände.

Wichtig ist an dieser Stelle der Hinweis dass derzeit lediglich beim P + R Parkplatz in Spiegelau eine Behinderten-Toilette eingerichtet ist. Im Bereich des neuen Weges ist jedoch der Neubau einer Behinderten-Toilette fest eingeplant.

Die Fahrtzeit für diese Strecke wird auf ca. zwei bis zweieinhalb Stunden eingeplant. Es kann aber je nach Besuch anderer Abschnitte des Waldspielgeländes variieren. Das Fotoprojekt National im Waldspielgelände haben wir bei herrlichstem Spätsommer-Wetter in wenigen Stunden gemeistert. Dies lag auch daran dass die Fotografen Karoline und Sebastian durch das vorherige Projekt im Haus zur Wildnis bereits Erfahrungen im Umgang der Kameras und zum Fotografieren sammeln konnten.

Die hier folgenden Bilder  wurden von Karoline und Sebastian zur Dokumentation geschossen.

Fotoprojekt Nationapark im Waldspielgelände – Galerie

Die Fotogalerie wird in Kürze aktualisiert, bis dahin bitte ich um ein wenig Geduld.

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Der Große Arber, ein Traum wird wahr

Den Text musste ich wegen Softwareproblemen neu schreiben. Die Bilder werden später eingefügt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Diese Überschrift – der Große Arber, ein Traum wird wahr – steht für die Erfüllung eines Wunsches. Als im Herbst 2015 das Fotoprojekt mit der Lebenshilfe Förderstätte Viechtach startete, hatten mir die drei neuen Fotografen Karoline Neumaier, Sebastian Kuffner und Alexander Shafiei ein „kleines Geheimnis“ anvertraut . Alle drei wollten einmal auf den Gipfel des Großen Arber. Viel Zeit ist seitdem vergangen, aber für dieses Unternehmen brauchten wir absolut schönes Wetter – auch einen Sommertag .

Seit Wochen verfolgten wir die Wetterprognosen und in dieser Woche war es  so weit. Für Dienstag war das schönste Wetter vorhergesagt. Jetzt wurde es trotz Vorbereitung ein wenig hektisch. Am Montag musste das Fahrzeug reserviert werden. Außerdem bekamen wir vom Forstamt Bodenmais innerhalb weniger Stunden die Fahrtberechtigung um über Arberhochstraße zu den beiden „Nato-Türmen“ zu gelangen. Die Betreiber der Arbergondel wurden telefonisch über unsere Ankunft informiert; weit vorher hatten wir geklärt,  dass alle Elektro-Rollstühle in die Gondeln hineinpassen.

Ein herzliches Dankeschön  von dieser Stelle an das Forstamt Bodenmais für die Fahrtgenehmigung (Für unseren Zweck ausnahmsweise erteilt). Auch die fürstlich hohenzollernsche Arber-Bergbahn eK .   stellte uns für unsere speziellen fotografischen Ausflug  die Tickets zur Verfügung. Es stimmt exakt, was über den Großen Arber gesagt wird:

„Der Arber ist ein Berg ohne Grenzen und ein Gipfel der Freundschaft“.

Vor der Auffahrt  wurden die Kameras montiert, damit dieses Erlebnis fotografisch festgehalten werden konnte. Vom Parkplatz fehlten noch etwa 100 Meter bis zum Gipfel. Das hört sich zunächst sehr leicht ein, jedoch geht es „gefühlte 100Meter senkrecht nach oben“. Der geschotterte Weg war die grösste Herausforderung. Karo hatte es mit den grossen Rädern am leichtesten ; bei Alex ‚und Sebas E-Rollis drehten die Räder schon durch . Gemeinsam sind wir stark, auch sicherten wir – Dirk Donath, Corinna Aschenbrenner und ich – die Rollstühle und schoben diese, wenn es erforderlich war, zusätzlich mit. Auf dem Gipfelplateau angekommen waren alle glücklich, wieder mal etwas „Unmöglich erscheinendes“ möglich gemacht zu haben .

Der Traum war kein Traum mehr, er war Wirklichkeit geworden! Der Arbergipfel samt Gipfelkreuz vor Augen wurde jetzt von Jedem für Alle fotografiert. Wir bekamen nicht nur bewundernde Blicke. Nein, manch anderer Gipfelstürmer war sichtlich erfreut und bedankte sich bei uns. Karo und Seba hatten den Mut sich mit Corinna und Dirk direkt unter das Gipfelkreuz zu setzen.

Unser Tagesprogramm war noch nicht zu Ende und so ging es bald wieder diese hundert Meter nach unten. Jeweils Zwei von uns Fußgängern begleiteten nun je einen E-Rolli hinunter zum Auto. Alex und Seba fuhren noch auf dem Wanderweg in RICHTUNG Richard-Wagner-Kopf und fotografierten dort Landschaft. Dann gesellten Sich drei nette Urlauberinnen aus Niederösterreich zu Seba und mir. Sie Waren so darüber erfreut, dass Seba selbst fotografiert und posierten ohne zu zögern als Models. Lotte, Grete und Annemarie trafen wir später noch mal an der Bergstation der Gondelbahn.

Auf der Arberhochstraße ging es wieder zurück nach Bodenmais, Karo musste uns wegen eines dringenden Termins leider verlassen. So kamen nur Alex und Seba in den Genuss mit der Arbergondel hinauf auf den Großen Arber zu fahren. Nach Einer kleinen Brotzeit wollten wir wieder hinunter. Ein kurzes Gewitter mit starkem Regen verzögerte die Abfahrt. Dies tat unserer Freude aber keinen Abbruch. Ein wunderschöner Tag Auf dem Gipfel der Freundschaft, dem Großen Arber ging zu Ende.

Heute Möchte ich noch ein paar Sätze anfügen. Vom Nikon Service Point München hatte ich – auch für diese Fototour – eine nagelneue Nikon D500 für Testzwecke zur Verfügung gestellt bekommen. Die Begleitbilder habe ich mit dieser Kamera fotografiert.

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